Ideenvielfalt #3

Den mittlerweile dritten Teil der Blog-Reihe “Ideenvielfalt” möchten wir heute mit euch teilen. Da wir aufgrund der momentanen Lage leider nicht so viele Projekte in der Werkstatt begleiten können, gibt es diesmal auch einige Ideen, bei denen wir euch trotzdem in Form von Materiallieferung und Zuschnitten unterstützen können – vielleicht sorgen sie ja schon demnächst für ein bisschen Abwechslung bei euch zu Hause.

Dieses Mal zeigen wir euch:

  • ein selbstgebautes Vogelfutterhaus
  • die Zusammenstellung individueller Möbelstücke
  • ein Schmuckregal
  • ein schnell gebautes Gästebett
  • Hundeschild “Pepe”

Vogelfutterhaus

Dieses Vogelhäuschen, gebaut mit dem Plan vom NABU (Naturschutzbund Deutschland), haben wir mit euch in den vergangenen Jahren gemeinsam in unserer Werkstatt schon zahlreich hergestellt. Da das zur Zeit leider nicht möglich ist, bieten wir euch die Möglichkeit, dass ihr das Vogelfutterhaus dieses Jahr mit einem Bausatz einfach von Zuhause aus umsetzen könnt.

In den kalten Jahreszeiten und besonders im Winter und bei Schnee ist es wichtig, den Vögeln immer ausreichend Nahrung anzubieten. Zudem schafft man mit der Futterstelle einen interessanten Beobachtungsplatz, welcher vor allem auch bei Kindern für Begeisterung bei der Erkundung von unterschiedlichen Vogelarten und deren Verhalten sorgen kann.

Das abnehmbare Dach erweist sich als besonders praktisch, weshalb das Befüllen mit Vogelfutter im Handumdrehen gelingt. Die zusätzlich eingebaute Plexiglasscheibe lässt euch immer ein Auge auf den aktuellen Füllstand werfen, sodass die Vögelchen auch immer was zu futtern haben.

Du kannst das DIY-Bauset ganz einfach per Anfrage bei uns erwerben.

Individuelle Möbel

Ein Regal muss nicht immer geradlinig sein. Neben den klassischen Regalvarianten mit offenen Regalleitern oder einem Multiplex-Korpus, gibt es auch viele weitere Alternativen.

Hier wurden aus verschiedenen Leimholzplatten (Kiefer und Erle) Regale mit einer besonderen Optik gebaut. Die asymmetrischen Formen geben ihnen dabei einen ganz individuellen Stil. Die mit der Oberfräse abgerundeten Kanten sorgen zusätzlich für einen organischen Formverlauf. Gedübelt und verleimt kommen sie sogar ganz ohne Schrauben aus.

Die Regale aus diesen Beispielen sind übrigens für den Waldorfkindergarten entstanden und erfreuen nun als Spielzeug- und Bücherregale die Kinder.

Schmuckregal

Jessica hat bei uns ein kleines Schmuckregal gebaut – die Idee und Anregung dafür hatte sie auf Pinterest gefunden und ist damit zu uns in die Werkstatt gekommen. Dabei wurde bei der Herstellung komplett auf Materialreste zurückgegriffen, weshalb es anderen Schmuckregalen in punkto Nachhaltigkeit allemal voraus ist.

Zuerst wurden nützliche Materialien ausgesucht. Im nächsten Schritt ging es dann ans Zusägen der einzelnen Teile sowie die Fertigung des Kreises mithilfe der Lochkreissäge. Anschließend folgte noch das Schleifen und Zusammenbauen. Als besondere Extras wurden an dem Schmuckregal schließlich die Schraubhaken und ein Korkstreifen angebracht, um den Schmuck anbringen zu können. Für zusätzlichen Schutz und eine längere Haltbarkeit des Holzes wurde im finalen Schritt das Holz mit Lappenwachs behandelt.

Besonders cool ist dabei die Integration des Korks, welcher eine optimale Lösung und Möglichkeit bietet, auch Ohrstecker sinnvoll zu “lagern”. Der herausgesägte Kreis bietet zusätzlich die Möglichkeit, ein Glas einzusetzen, welches weiteren Stauraum für Kleinteile wie Haarspangen oder Haargummis zur Verfügung stellt.

Gästebett

Huch, was steht denn da in der Werkstatt? So ging es uns letztens. Titus brauchte schnell noch ein Gästebett und ehe wir viel davon mitbekommen hatten, stand innerhalb von 4 Stunden auch schon das praktische Bett fürs Gästezimmer. Verwendet wurde vor allem Altholz und Restmaterial aus unserem Holzlager.

Hundeschild “Pepe”

Das letzte Projekt dieses Blogbeitrags ist ein besonders witziges und außergewöhnliches – und zwar hat der Hund “Pepe” sein eigenes Namensschild für seine Hundehütte erhalten.

Lang wurde über die Wahl des passenden Holzes und die Gestaltung der Schrift überlegt. Zwischen den verschiedenen Optionen zu wählen hatte sich gar nicht als so einfach erwiesen (Brandmalerei, Aufzeichnen, einfräsen etc.), da es zudem möglichst witterungsbeständig sein sollte. Und wie zeichnet man es exakt an? Einfach freihand direkt aufs Holz, mit Kohlepapier übertragen oder vielleicht doch mit Fotopotch?

Schlussendlich wurde der Schriftzug mit dem Dremel eingefräst. Das i-Tüpfelchen wurde dem Ganzen noch durch das Anbringen einer Gliederkette gegeben. Durch abschließendes wachsen oder ölen wird auch hier dem Holz eine zusätzliche Haltbarkeit verliehen.

 

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